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Der deutsche Suppenmarkt

Suppe bleibt im Trend

Während viele Lebensmittelbereiche im vergangenen Jahr einen Absatzrückgang verzeichnen mussten, nahm der Verzehr von Suppen und Fertiggerichten weiter zu.

Der Trend geht immer stärker zu qualitativ hochwertigeren Convenience-Lebensmitteln. Hierzu gehören Fertiggerichte, unterteilt in Trocken- und Nass-Fertiggerichte und insbesondere Suppen, in gleicher Weise aufgeteilt. Vor allem Eintöpfe und Suppen gehören derzeit zu den Wachstumsträgern. Der Umsatz auf dem Gesamtmarkt der Fertiggerichte wuchs 2004 um 4,1 % auf 682.000.000 € (Trocken-Fertiggerichte 276 Mio. € = + 1,1 %; Nass-Fertiggerichte 406 Mio. € = + 6,2 %). Der Gesamtmarkt der Suppen verzeichnete 2004 ein Marktwachstum von 2,8 % auf 371.000.000 € (Trockensuppen 267 Mio. € = +2,6 %; Nasssuppen 103 Mio. € = + 3,3 %).

Die Gründe für diesen konstanten Erfolg:

  • Leistungs- und Zeitdruck prägen den Alltag. Die Zubereitung von Lebensmitteln soll Entspannung und (Vor)freude vermitteln. Convenience-Produkte erfüllen diesen Anspruch.

  • Vor allem Singles, berufstätige und ältere Menschen greifen oft und gerne auf Convenience-Produkte jeder Art zurück. Neben der schnellen und unkomplizierten Zubereitung schätzen die Verbraucher die optimale Vorratshaltung und den stetig verbesserten Geschmack – sei es Ethnofood, mediterrane Küche oder Hausmannskost.

  • Das Ernährungsbewusstsein wächst. Suppengenuss steht für Idealgewicht bei Männern und Frauen, normale Cholesterinwerte, weniger Gesamtkalorienaufnahme pro Tag, bessere Ernährungsbalance bei Frühstück, Mittag- und Abendessen und geringere Fettaufnahme. Die Politik hat das Thema „Ernährung und Übergewicht“ im Jahr 2003 in die öffentliche Diskussion gebracht. Dies kann den Suppenverzehr nur fördern!

 

Marktentwicklung 2003 als pdf herunterladen.

Kontakt: Deutsches Suppen-Institut
Dirk Radermacher
Reuterstraße 151, 53113 Bonn
Tel.: 0228 / 21 01 80
Fax: 0228 / 22 94 60

 

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