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6.
Deutscher Suppentag
Der Suppenverzehr
in Deutschland /
Wachstum in einem
stagnierenden Markt /
Suppe immer
beliebter
Mit einem Verzehr von rund 100 Tellern pro Kopf und Jahr
ist Suppe wohl die beliebteste Mahlzeit in Deutschland. Die
Suppenindustrie steuert hierzu über 5 Milliarden Teller bei, davon ein
Viertel im Großverbraucher-Geschäft (Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung,
Catering). Trockensuppen wie auch die Suppen in Dosen, Standbeuteln und
Kartonverpackungen erfreuen sich seit einigen Jahren steigender Beliebtheit.
Größere Packungen haben großen Erfolg: 4-Teller-Packungen legten überdurchschnittlich
zu. Auch Instantsuppen wachsen überdurchschnittlich.
Längst hat die Suppe ihre Rolle als Vorspeise erweitert.
Ob als kräftigende Bouillon, als heißer, herzhafter Snack zwischendurch,
als sättigende, doch nicht belastende Mittagsmahlzeit oder als deftiger
Eintopf in geselliger Runde: Überall und zu jeder Zeit hat sie ihren
Platz - und kann durchaus auch noch ein großes Menu krönen!
Die Gründe hierfür sind ebenso vielfältig wie die
Suppe selbst. Keine andere Speise kann so abwechslungsreich hergestellt
werden und keine erfüllt die Voraussetzungen für ernährungsbedingtes
Wohlbefinden in gleicher Weise: Ausgewogenheit, Abwechslungsreichtum und
Gewichtskontrolle. Als Teil eines Menüs dämpft sie den Appetit und trägt
zum Maßhalten bei.
Eine Studie aus dem Jahr 1998 belegt dies. 5.500 Erwachsene
(Frauen und Männer) wurden in ihren Essgewohnheiten beobachtet
(Kalorien-Aufnahme pro Tag (unterteilt nach Frühstück, Mittag- und
Abendessen), Cholesterinwerte, tägliche Fettaufnahme. Sodann wurde nach
drei Suppenesser-Typen differenziert:
-
Nicht-Suppenesser (weniger als 1 Teller pro Woche)
-
Normal-Suppenesser (3 - 4 Teller pro Woche)
-
Intensiv-Suppenesser (5 - 6 Teller pro Woche).
Das Ergebnis: Intensiver Suppengenuss steht in Verbindung
mit Idealgewicht bei Männern und Frauen, normalen Cholesterinwerten,
weniger Gesamt-Kalorienaufnahme pro Tag, besserer Ernährungsbalance bei
Frühstück, Mittag- und Abendessen und geringerer Fettaufnahme. Insgesamt
weisen Suppenesser gegenüber Nicht-Suppenessern bessere Gesundheitsindikatoren
auf. Suppenesser leben besser!
Zu den aktuellen
Trends
Der Mega-Trend bleibt Convenience. Der Convenience-Fan - jeder Fünfte von 2.075 Befragten
einer GfK-Untersuchung aus 2001- nutzt nahezu jede Erleichterung, die ihm
die Lebensmittelhersteller bieten: vom fertigen Salat über die fertige
Suppe und das Fertiggericht bis hin zum Fertigdessert. Der Anteil der
Convenience-Liebhaber wuchs damit von 14 % im Jahre 1998 auf inzwischen 20
%. Zählt man diejenigen hinzu, die Convenience als “gut”, aber
nicht als “ganz toll” beurteilen, so vergrößert sich der Anteil
“convenience-affiner” Verbraucher von 35 % (1998) auf heute 43 %.
Ein weiterer Trend: der Spaß
am Einkaufen wächst! Stimmten 1989 nur 49 % der Befragten der Aussage
“Einkaufen macht mir Spaß” zu, so waren es lt. GfK-Trendforschung
im Jahre 2001 bereits 60 %.
Das reichhaltige, abwechslungsreiche und wohlschmeckende
Suppen-Sortiment trägt seinen Teil zu dieser Entwicklung bei.
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